Termine aktuell

Opernpremiere gehört

den jungen Zuschauern

Die erste Opernpremiere der Spielzeit 2017/18 gehört den jungen Zuschauern ab 6 Jahren: Gerald Reschs neue Familienoper „Gullivers Reise“ kommt am Dienstag, 3. Oktober, um 18.00 Uhr auf die Bühne des Duisburger Theaters. In der Inszenierung von Marcelo Diaz erzählt sie von der wundersamen Begegnung des jungen Gulliver mit den winzigen Bewohnern der Insel Liliput. „Gullivers Reise“ ist als vierte Auftrags¬komposition im Rahmen der Kooperation „Junge Opern Rhein-Ruhr“ entstanden und hatte im Mai ihre Urauf¬führung im Theater Dortmund.

Unter der musikalischen Leitung von Lukas Beikircher, mit Solisten und dem Chor der Deutschen Oper am Rhein und den Duisburger Philharmonikern ist sie jetzt im Theater Duisburg zu erleben.

„Türen auf!“ heißt es dort am Tag der Deutschen Einheit schon von 14.00 bis 18.00 Uhr: Am Premierentag von „Gullivers Reise“ beteiligt sich die Oper zum ersten Mal am bundesweiten Aktionstag der „Sendung mit der Maus“. Malte Arkona, der beliebte Fernsehmoderator und Pate der Jungen Oper am Rhein, zeigt um 14.30 Uhr in einer spannenden Bühnenbild-Präsentation, wie Werk¬stätten, Bühnentechnik und Beleuch¬tung Tatjana Ivschinas fantasievolle Ausstattung zur Geltung bringen. Darüber hinaus können Familien mit Kindern „Gullivers Reise“ in einer Lesung, Familienführungen und Workshops der Jungen Oper entdecken.

 

Premiere Surrogate Cities:

Götterdämmerung

Wuppertal, Heiner Goebbels‘ Orchesterzyklus Surrogate Cities ist nicht grundlos ein herausragendes Werk der postdramatischen Musik. Es öffnet die Augen für etwas, das uns so alltäglich umgibt, dass wir es kaum noch wahrnehmen: Die Stadt. Basierend auf Texten, Stadtplänen und Sounds aus den Metropolen der Welt öffnet »Surrogate Cities« den Blick darauf, wie das urbane Leben und seine Strukturen auf den Menschen einwirken.

1994 uraufgeführt, wurde »Surrogate Cities« bereits einige Male szenisch umgesetzt – zuletzt von Heiner Goebbels selbst bei der Ruhrtiennale. Die Produktion der Oper Wuppertal verschränkt erstmalig Teile aus Goebbels‘ Orchesterzyklus mit der Musik des Visionärs der Musik des 19. Jahrhunderts, Richard Wagner.

Durch den 3. Akt der »Götterdämmerung« gewinnt die Frage der »Surrogate Cities« nach Verantwortung, Ethik und der Zukunft eine andere Dringlichkeit: Wird der Mensch letztlich von Machtstreben und Gleichgültigkeit dominiert? Kann der Mensch seine Haltung ändern oder wiederholt er den Zyklus von Erfindung und Zerstörung?

Regisseur Jay Scheib war u.a. mit Arbeiten an der New York City Opera, dem Guggenheim Museum und Festival d’Automne Paris vertreten. Bekannt geworden ist er durch die Mischung alter und neuer Technologien, darunter auch Live-Video-Techniken, die auch in seiner ersten Inszenierung an der Oper Wuppertal zum Einsatz kommen.

Heiner Goebbels: Orchesterzyklus ›Surrogate Cities‹ mit Texten von Paul Auster, Heiner Müller und Hugo Hamilton; Richard Wagner: Götterdämmerung, 3. Akt, aus ›Der Ring des Nibelungen‹, Bühnenfestspiel in einem Vorabend und drei Tagen. In englischer und deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln.

 

Philharmonie Essen

im Monat September

Liederabend mit Starsopranistin Anja Harteros

Sie stammt aus dem Bergischen Land und ist bis heute bodenständig geblieben, auch wenn sie von Erfolg zu Erfolg eilt. Sie braucht für ihr musikalisches Glück nicht das Star-Gefühl. Daher wählt sie ihre Engagements, anders als einige ihrer berühmten Kolleginnen, mit viel Umsicht. Die Zahl ihrer Auftritte hält sie in Grenzen, denn „nur so kann ich meinem obersten Ziel nahekommen: den Menschen im Saal ein Glücksgefühl zu verschaffen“. Den regelmäßigen Spagat zwischen Oper und Lied empfindet Anja Harteros als besondere Herausforderung: „Nach vielen Opern-Auftritten dem Lied gerecht zu werden, erfordert viel Übung.“

Sonntag, 24. September 2017, 19:00 Uhr, Alfried Krupp Saal

 

 

MIKI lädt Soulsänger Mic Donet zur Takeover-Session

MIKI alias Mihalj Kekenj, so sein bürgerlicher Name, passt einfach in keine Schublade. Und so überrascht es auch nicht, dass er neben seinem Hauptberuf als erster Konzertmeister bei den Bergischen Symphonikern immer wieder mit außergewöhnlichen musikalischen Projekten in Erscheinung tritt. „TAKEOVER! by MIKI“ heißt seine Kreation, mit der er bereits seit der Spielzeit 2013/2014 das Publikum in der Philharmonie begeistert. Dabei trifft MIKI mit seinem Takeover!Ensemble jeweils auf Künstler aus der Popularmusik. Diesmal steht MIKI zusammen mit dem Münchner Soulsänger Mic Donet auf der Bühne. Einem breiten Publikum wurde Mic Donet, der schon mit Xavier Naidoo zusammengearbeitet hat, mit seiner Single „Losing You“ bekannt.

Samstag, 23. September 2017, 20:00 Uhr, Alfried Krupp Saal

Infos & Tickets

Gute Nachrichten: TUP-Eintrittskarten bleiben Bus- und Bahntickets

 

Kultur

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Theaterbus

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