Termine aktuell

Wo die wilden Kerle...

„Wo die wilden Kerle wohnen“ von Oliver Knussen. Die Familienoper feiert am 4. Februar Premiere im Opernhaus Düsseldorf

 

Junge Zuschauer ab 6 Jahren lädt die Deutsche Oper am Rhein am Sonntag, 4. Februar, um 11.00 Uhr zur Premiere ein: Oliver Knussens fantastische Oper „Wo die wilden Kerle wohnen“ kommt auf die Bühne des Düsseldorfer Opernhauses. Sie führt den kleinen Max auf eine Traumreise ins schaurig-schöne Reich der Fantasie. Dort begegnet er den „wilden Kerlen“ – seltsamen Kreaturen, mit denen Max die ungeheuerlichsten Abenteuer erlebt.

Die Welt, die Maurice Sendak in seinem berühmten Kinderbuch beschreibt, hat der britische Komponist Oliver Knussen Anfang der 1980er Jahre in einer expressiven Musik voll leuchtender Klangfarben ausgemalt. „Wo die wilden Kerle wohnen“ ist ein Klassiker der Familienoper des 20. Jahrhunderts geworden– der junge Dirigent Jesse Wong bringt ihn in Düsseldorf zum Klingen. In der turbulenten Inszenierung von Philipp Westerbarkei verwandeln sich die Erwachsenen in Max’ Elternhaus in die Helden seiner Fantasie.

Dazu hat Tatjana Ivschina, die seit 2009 alle Familienopern an der Deutschen Oper am Rhein ausstattet, eine feudale Villa als Bühnenbild sowie fantastisch-skurrile Kostüme und Masken entworfen.

 

Tanztheater pur...

b.34: Martin Schläpfer – Appenzellertänze / Marco Goecke – Le Spectre de la Rose / Kurt Jooss – Der Grüne Tisch

 

Ein wahres Kleinod aus seiner frühen Schaffensphase als Choreograph sind Martin Schläpfers „Appenzellertänze“. Mit dem im Jahr 2000 für das ballettmainz kreierten Stück zeichnet Schläpfer ein feines Bild von seiner Heimat, das es vermag gleichzeitig zu erheitern und tief zu berühren. Was auf den ersten Blick folkloristisch und überdreht daherkommt, offenbart sich bald als tiefgehende Charakter- und Beziehungsstudie. Eine Klangcollage aus regional typischer Streichmusik, Jodeln, Kuhglocken und anderen Alltagsgeräuschen bildet den musikalischen Hintergrund für das mehr als doppelbödige Ballett.

Aus einem kreativen Wechselspiel von Inspiration und Interpretation entstand Marco Goeckes „Le Spectre de la Rose“. Auf Basis der gleichnamigen legendären Vorlage von Mikhail Fokin, der als Begründer des modernen Balletts gilt, schuf Goecke knapp 100 Jahre später im Auftrag von Les Ballets de Monte Carlo in seiner einzigartigen Tanzsprache eine faszinierende Neuinterpretation.

Zum Abschluss des Programms bringt die Compagnie ein Stück auf die Duisburger Bühne, mit dem sie das Publikum im Düsseldorfer Opernhaus vor zwei Jahren in Begeisterung versetzte: „Der Grüne Tisch“ von Kurt Jooss aus dem Jahr 1932 ist das wohl bekannteste getanzte Plädoyer für Menschlichkeit und Pazifismus und zählt bis heute zu den bühnenwirksamsten Meisterwerken des dramatischen Tanztheaters.

Premiere am Freitag, 2. Februar 2018 im Theater Duisburg

Vorstellungen im Theater Duisburg: Mi 07.02., 19.30 Uhr | Fr 09.02., 19.30 Uhr | Sa 24.02., 19.30 Uhr | Do 01.03., 19.30 Uhr | Sa 24.03., 19.30 Uhr | Fr 06.04., 19.30 Uhr

Ballettwerkstatt im Theater Duisburg Mi 24.01., 18.30 Uhr, öffentliches Training ab 18.00 Uhr

 

Doppelspitze des Balletts am

Rhein bis 2024 verlängert

Martin Schläpfer und Remus Şucheană setzen ihre erfolgreiche Arbeit in Düsseldorf und Duisburg fort.

Das Duo an der Spitze des Balletts am Rhein setzt seine erfolgreiche Arbeit in Düsseldorf und Duisburg bis 2024 fort: Der Künstlerische Direktor und Chefchoreograph des Balletts am Rhein, Martin Schläpfer und der Ballettdirektor Remus Şucheană haben ihre Verträge um fünf Jahre bis Ende der Spielzeit 2023/24 verlängert. Die Vereinbarung sieht eine neue Akzentuierung der Aufgaben vor: Demnach wird Martin Schläpfer ab 2019/20 als „Choreographer in Residence“ weiterhin mindestens eine Choreographie pro Spielzeit für das Ballett am Rhein kreieren und auch darüber hinaus intensiv mit den Tänzerinnen und Tänzern der mehrfach preisgekrönten Kompanie arbeiten, Remus Şucheană bleibt Ballettdirektor. Generalintendant Prof. Christoph Meyer: „Martin Schläpfer hat seit 2009 das Ballett am Rhein an die Weltspitze geführt; seit 2016 gemeinsam mit Remus Şucheană. Wir freuen uns sehr, dass sich Martin Schläpfer mit der neuen Konstellation noch mehr auf die rein künstlerische Arbeit mit der Kompanie konzentrieren und so auch in den nächsten Jahren die herausragende Stellung des Ballett am Rhein sichern kann.“

Zum Jahresbeginn unterzeichneten der Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Oper am Rhein, Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel, und Generalintendant Prof. Christoph Meyer eine entsprechende Vereinbarung mit Martin Schläpfer und Remus Şucheană. „Wir setzen auf Kontinuität und Veränderung zugleich. So werden wir unter Beibehaltung der hohen Qualität der Kompanie Neues schaffen können“, so Martin Schläpfer. Remus Şucheană ergänzt: „Ich bin sehr glücklich, an der Zukunft des Balletts am Rhein, dem Martin Schläpfer ein so unverwechselbares Gesicht gegeben hat, mitzuwirken. Martin Schläpfer wird mit seinen Werken und seiner einzigartigen Arbeitsweise auch in den kommenden Jahren die Kompanie prägen.“ Das Ballett am Rhein zählt zu den führenden Kompanien Europas. Die Zeitschrift „tanz“ kürte Martin Schläpfer zum „Choreographen des Jahres 2010“ und das Ballett am Rhein 2013, 2014, 2015 und wiederum 2017 zur „Kompanie des Jahres“.

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